Allstar Game
Gesucht: Die Männer zwischen den Pfosten
Die dritte Abstimmung für das Allstar Game 2026 beginnt heute.

Es geht weiter. Eure Männer für zwei Positionen habt ihr schon bestimmt: Demnach werden Konrad Thelen (TV Aldekerk/Niederrhein) und Volker Hermanns (Birkesdorfer TV/Mittelrhein) als Linksaußen dabei sein, während Vincent Schimanski (TV Geistenbeck/Niederrhein) und David Denert (BTB Aachen) jeweils am Regiepult stehen und die Aktionen ihrer Mannschaften am 31. Mai 2026 im Allstar Game lenken werden. In der dritten Runde unseres Votings fürs Allstar Game, das wir gemeinsam mit unseren Partnern Stanno und dem OSC Rheinhausen am 31. Mai 2026 in der Sporthalle an der Krefelder Straße 86 in Duisburg-Rheinhausen wieder zu einem Fest für den Handball machen wollen, könnt ihr nun bestimmen, wer zwischen den Pfosten so etwas wie die letzte Instanz sein soll. Als sicher könnte dabei gelten, dass Torhüter mindestens teilverrückt sein müssen, um ihre Arbeit ordentlich erledigen und gegebenenfalls mal ein Spiel fast alleine entscheiden zu können. Ganz klar: Das trifft auf alle in unserem/eurem Sechserpack zu. Wir sind wie immer gespannt, ihr habt es in der Hand: Stimmt auf unserer Facebook-Seite und unserem Instagram-Kanal ab. Hier sind die Kandidaten – für die Übersicht in der Wahl in alphabetischer Reihenfolge:

 

Die Kandidaten für den Niederrhein

Sven Bartmann (38/TV Korschenbroich)

Halbe Sachen sind nicht seine Art: „Wenn ich etwas mache, dann hundertprozentig.“ Das hat der gebürtige Krefelder (Uerdingen) früher so gehalten, als er für den TSV Bayer Dormagen zwischen den Pfosten stand und auch in der 2. Bundesliga regelmäßig Top-Leistungen zeigte. Das hat er anschließend bei der HSG Krefeld Niederrhein wieder so gehalten, mit der er vor ein paar Monaten den Aufstieg aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga verwirklichte. Um dann Klarheit zu gewinnen, ging Sven selbst auf die Suche nach einer Anschluss-Beschäftigung – und wurde sich bereits im Frühjahr 2025 mit dem TV Korschenbroich einig, für den er vor fast 15 Jahren schon einmal aktiv war. Dass der TVK aus der 3. Liga absteigen musste, änderte nichts am Wechsel und in der Regionalliga liegt Korschenbroich als Zweiter auf einem guten Kurs – und die Abwehr ist auch dank Sven Bartmann ein gefürchtetes Bollwerk.

 

Tobias Geske (38/HG Remscheid)

Er ist Deutscher Meister und Pokalsieger. Was sich Tobias über die Jahre hinweg bewahrt hat: Ihn zeichnet eine besondere Form von Verrücktsein nach Handball aus. Sein Motto schon 2016, als am Aufstieg der SG Langenfeld in die 3. Liga und dem Triumph im Deutschen Amateurpokal beteiligt war: Ganz oder gar nicht. Das galt auch für seine überhaupt nicht so heimliche sportliche Liebe – den Beach-Handball, in dem er mit „Beach & Da Gang“ aus Münster im Sommer 2018 in Berlin auf den nationalen Thron kletterte. Wenig überraschend: Der Torhüter, immer für ziemlich irre Paraden gut, wurde zum besten Turnier-Keeper gewählt. Inzwischen steht Tobias Geske nach einer Pause wieder für die HG Remscheid im Tor und unterstützt seinen alten Verein beim Neustart nach dem Rückzug (Oktober 2024) aus der Regionalliga und dem damit verbundenen Zwangs-Abstieg in die Oberliga.

 

Sven Plath (37/ASV Süchteln)

Auch dieser Sven ist einer, den der Handball nicht loslässt. Nach zehn Jahren bei Borussia Mönchengladbach dachte er daran, sich aufs „Altenteil“ zurückzuziehen – woraus aber mittelfristig nichts wurde. Als ihn ein Anruf seines ersten Jugendvereins ASV Süchteln ereilte (gerade in die Verbandsliga aufgestiegen), wurde der Torhüter rückfällig und er kehrte mit 34 Jahren ins aktive Geschäft zurück. Der Handel zahlt sich bis heute für beide aus, denn im ersten Verbandsliga-Jahr wurde Süchteln Siebter und noch krasser lief 2023/2024, als der ASV als Vierter durch den damals erhöhten Aufstieg den Sprung in die Oberliga schaffte. Dort verpasste das Team zwar den Klassenerhalt, doch der Plan ist der direkte Wieder-Aufstieg und bei Platz zwei (8:0 Punkte) ist zumindest der Start gelungen. Nach dieser Saison will Sven Plath im Übrigen seine Karriere beenden. Wirklich.

 

Die Kandidaten für den Mittelrhein

Pascal Boldt (33/1. FC Köln)

Am Mittelrhein ist „Kalle“ kein Unbekannter – was kaum verwundert. Das handballerische Einmaleins lernte er in der Jugend des TSV Bayer Dormagen, auch für den TuS 82 Opladen und den Longericher SC war er unterwegs. Zwischen den Pfosten des 1. FC steht Pascal seit 2022 und er hatte offensichtlich den Erfolg direkt mit im Gepäck. Ende 2022/2023 stieg Köln mit nur 599 Gegentreffern aus 28 Spielen (Durchschnitt 21,39) als Meister aus der Landesliga in die Verbandsliga auf und 2023/2024 von dort aus als Vizemeister direkt in die Oberliga. In der Mannschaft gilt Pascal aber nicht nur als sportlich wertvoller Rückhalt: „Er lebt Handball, geht im Training und Spiel immer mit vollem Einsatz voran und ist ein echter Teamplayer. Auch wenn er mal nicht auf der Platte steht, stellt er sich voll in den Dienst der Mannschaft. Dazu ist er neben dem Feld immer ansprechbar, engagiert und für alle da.“

 

Elias Hoven (27/Wölfe Voreifel)

Er ist ein „Kind“ des TV Rheinbach, bei dem er alle Altersklassen in der Jugend absolviert hat. Im Anschluss an einen „Ausflug“ zu TuSEM Essen II kehrte er in die Heimat zurück und war in der Regionalliga ebenfalls sofort eine feste Größe. Nach dem Abstieg 2021/2022 konnte sich Rheinbach zwar als Sechster (2022/2023) und Fünfter (2023/2024) eine Etage tiefer etablieren, entschloss sich aber zu einem Kurswechsel: Gemeinsam mit dem SV RW Merl und der SG Ollheim-Straßfeld rief der TV eine Spielgemeinschaft ins Leben, um sich unter dem „Firmennamen“ Wölfe Voreifel in allen Bereichen zukunftsfest zu machen. Nicht selbstverständlich: Elias blieb und macht nun auch im neuen Projekt gerne den Kasten dicht. Im ersten Wölfe-Jahr sprang der siebte Platz heraus – und der Klassenerhalt ist 2025/2026 erneut das Hauptziel der Wölfe. Elias wird wieder seinen Teil dazu beitragen.

 

Jonas Roland (27/TV Palmersheim)

Sein Zuhause war seit der A-Jugend die HSG Geislar-Oberkassel, die bei den Männern inzwischen einen festen Platz in der Verbandsliga hat. Am Ende der Saison 2023/2024 beschloss Jonas, sich einer neuen Herausforderung zu stellen, und schloss sich dem Oberligisten TV Palmersheim an. Dort brauchte er praktisch null Zeit, um in der ungewohnten Umgebung zurechtzukommen – und mit drei Siegen feierte das Team von Trainer Peter Trimborn damals einen großartigen Saisonstart. Jonas hatte persönlich am 13. September 2024 gegen den TuS Königsdorf eine nahezu traumhafte Premiere vor den eigenen Fans, als er durch tolle Paraden maßgeblich am knappen 27:26 beteiligt war. Na klar: Dieser Abend blieb seitdem nicht der einzige, an dem sich Jonas über eine Mischung aus maximaler Leidenschaft und hoher Qualität auf dem Posten zwischen den Pfosten in die Herzen der Palmersheimer spielte.