Allstar Game
Gesucht: Die Schnellen und die Vielseitigen
Die erste Abstimmung für das Allstar Game 2026 beginnt heute.

Der Countdown für die Vorschläge ist abgelaufen. Es geht los. Wir freuen uns wieder auf was ganz Besonderes. Bis zum Ende der Bewerbungsfrist für das Allstar Game 2026, das wir gemeinsam mit unseren Partnern Stanno und dem OSC Rheinhausen am 31. Mai 2026 in der Sporthalle an der Krefelder Straße 86 in Duisburg-Rheinhausen wieder zu einem Fest für den Handball machen wollen, haben uns viele Vorschläge erreicht – aus ganz unterschiedlichen Ecken, aus ganz unterschiedlichen Klassen. Das hat uns wieder einmal gezeigt, wie vielfältig der Handball ist und wie viele tolle Typen sich in den Mannschaften finden lassen. Dass die erste Auflage des Allstar Game im Januar 2024 und die zweite im Mai 2025 klasse Veranstaltungen waren, war sicher für den einen oder anderen auch ein Ansporn, sich (erstmals oder erneut) zu bewerben. Jetzt brauchen wir euch: Wählt jeweils einen Harzhelden für die verschiedenen Positionen auf dem Feld. Auf unserer Facebook-Seite sowie unserem Instagram-Kanal könnt ihr jeweils für die Auswahl vom Niederrhein und vom Mittelrhein eure sieben Spieler bestimmen, die dabei sein sollen: Einen Torhüter, einen Linksaußen, einen für den linken Rückraum, einen für die Spielmacher-Position in der Mitte, einen für den rechten Rückraum, einen Rechtsaußen und einen Kreisläufer. Den Anfang machen wir mit jenen, die wir am liebsten die „Schnellen und die Vielseitigen“ nennen. Wir sind gespannt darauf, wen ihr als Linksaußen ins Allstar Team wählt. Hier sind die insgesamt sechs Kandidaten – für die Übersicht in der Wahl in alphabetischer Reihenfolge. Wer am Ende oben steht, habt ab jetzt ihr in der Hand.

 

Die Kandidaten für den Niederrhein

Sebastian Barentzen (25/TB Oberhausen)

Richtig alt ist Sebastian mit 25 Jahren ja immer noch nicht. Aber die Zeit beim Neusser HV, der sich damals im Kampf um den Klassenerhalt in der Regionalliga den Titel „Die jungen Wilden“ gegeben hatte, ist inzwischen sicher vorbei. Geblieben sind die Leidenschaft für den Handball und die Verbundenheit zu seinem Heimatverein TB Oberhausen (Verbandsliga). Auf der Etappe bei den längst nicht mehr bestehenden Rhein Vikings (HSG Neuss/Düsseldorf) sammelte er auch Erfahrung in der A-Jugend-Bundesliga – mit Trainer Patrick Luig, der inzwischen beim Deutschen Handball-Bund arbeitet und dort den Bereich „Bildung und Wissenschaft“ verantwortet. Warum Sebastian sowieso ein passender Kandidat ist? Weil er den Teamgeist für wichtiger hält als eigene Interessen.

 

Glenn Dautermann (21/Meerbuscher HV)

Sein Trainer lobt ihn in den höchsten Tönen: „Er nimmt derzeit eine super Entwicklung bei uns.“ Wenn einer wie Patrick Losco das sagt, hat es was zu bedeuten, denn er lebt seiner Mannschaft als Trainer des Meerbuscher HV die Lust am und auf Handball vor. In Meerbusch waren sie auf jeden Fall froh, als sich Glenn entschloss, aus der U23 der Cronenberger TG zu ihnen zu wechseln – wobei er direkt einen Titel mitbrachte, denn die CTG hatte er soeben als Kapitän zum Aufstieg in die Regions-Oberliga geführt. Zuletzt war Glenn mit fünf Toren daran beteiligt, dass er MHV gegen den TV Beckrath klar mit 32:22 gewann, gleichzeitig den dritten Sieg in Folge holte und als Vierter mit 6:2 Punkten inzwischen zur erweiterten Spitzengruppe in der Gruppe 6 der Verbandsliga gehört.

 

Konrad Thelen (19/TV Aldekerk)

Er ist erst gerade erst 19 Jahre „alt“ geworden und er gehört zu den besonders vielversprechenden Talenten, mit denen Aldekerk seine Zukunft gestalten will. Im Kader der ersten Mannschaft stand Konrad deshalb auch schon in der vergangenen Saison in der 3. Liga und hier wird etwa der 14. September 2024 allen wohl für immer in Erinnerung bleiben: Der damals gerade 18-Jährige erzielte auf den allerletzten Drücker im Spiel bei der TSG Haßloch den kaum noch für möglich gehaltenen 30:30-Ausgleich. In seiner Einschätzung, dass Konrad Thelen für den TVA ein echter Rohdiamant ist, sah/sieht sich sein Trainer Tim Gentges in der laufenden Regionalliga-Saison ebenfalls immer wieder bestätigt – nicht zuletzt am 12. Oktober durch die elf Thelen-Tore zum 31:28 bei der HSG Refrath/Hand.

 

Die Kandidaten für den Mittelrhein

Luca Bohrmann (27/TSV Bonn rrh.)

„Luca ist natürlich Linksaußen, aber er kann auch am Kreis oder im Rückraum agieren. Er ist ein Allrounder, der sehr ehrgeizig und intelligent ist.“ Das Urteil stammt vom Ronny Rogawska und aus dem Jahr 2017, als der Däne als Trainer des damals in der 3. Liga aktiven TV Korschenbroich tätig war. Luca hatte damals gerade seine Zeit in der Jugend des TSV Bayer Dormagen hinter sich und er wollte sich bei den Senioren behaupten. Die „Ehe“ mit dem TVK war dann zwar nur ziemlich kurz, aber sein Ziel hat Luca trotzdem erreicht. Inzwischen ist er bei den Bonnern eine unverzichtbare Größe auch neben der Platte – federführend im Bereich Partner-Management und Marketing und zurzeit besonders eingespannt als einer der wichtigsten Köpfe für den „Bonner Tag des Handballs“ am 8. November.

 

Kai Frauenrath (28/HC Weiden)

Wer in Weiden in der Halle Parkstraße spielt, muss sich speziell als Torhüter manchmal wohl diese Frage stellen: Ist mit meinen Augen alles in Ordnung? Wer ist es denn gerade, der da auf mich zufliegt? Und hat der nicht eben erst auf Rechtsaußen gespielt? Tatsache aber: Dort ist im Team von Trainer Marc Schlingensief eben Joshua Frauenrath zu Hause, während auf der linken Seite Kai für die Torgefahr sorgt, ebenfalls 28 Jahre alt, wie das bei Zwillingen üblich ist. Vor ihrem Wechsel zu den Weidenern zur Saison 2023/2024 waren beide seit 2009 für den Stolberger SV sehr erfolgreich unterwegs – mit den Aufstiegen aus der Kreisliga in die Landesliga, in die Verbandsliga und in die Oberliga. Dass Kai diesmal eventuell „alleine“ für eine Mannschaft auf die Platte tritt, wäre definitiv null Problem.

 

Volker Hermanns (32/Birkesdorfer TV)

Manche nennen ihn eine „Legende“ im Handball-Raum Aachen, weil er dort bereits bei einigen Vereinen aktiv war – wie beim VfL Bardenberg, dem BTB Aachen, der HSG Merkstein und jetzt beim BTV, für den er seit dem Beginn der Saison 2024/2025 auf der Platte steht. Sein aktueller Trainer Luca Feistkorn, der seit 2016 im Verein ist und hier schon viele Funktionen ausgefüllt hat (Torhüter, Team-Manager, Sportvorstand), beschreibt Volker als eine Mischung aus Genie und Wahnsinn: „Er hat eine brutale Wurfauswahl und ein brutales Handgelenk. Er bringt bringt in jede Mannschaft Lockerheit. Er trainiert Kreisklasse, spielt aber Champions League. Er macht jeden Trainer wahnsinnig – aber man kann sich immer auf ihn verlassen.“ Was das heißt? Auch Volker kommt für einen Platz in der Auswahl in Frage.