Regionalliga Nordrhein
Vom Krimi in Weiden und dem Leiden der Neuen
Aldekerk gewinnt beim HC dramatisch mit 23:22. Erster Tabellenführer in der neuen Saison ist der OSC Rheinhausen. Von den Aufsteigern holt nur Siebengebirge mit 29:29 in Essen einen Punkt.

Hier ist die Wand! Carsten Jacobs (rechts) findet als einer der besten Rückraumspieler in der Regionalliga ziemlich oft eine Lösung. Für den BTB Aachen kam er nun beim Saisonstart in Korschenbroich auf starke elf Treffer – und trotzdem gingen die Aachener mit dem 30:37 leer aus. Vincent Schimanski, Florian Krantzen, Jan Stolzenberg, Max Eugler und Max Hartz (von links) bauten in der Summe zu viele Hindernisse für den BTB auf. (Foto: Sven Frank)

Eine lange Anlaufzeit gönnte sich die Regionalliga nicht und der Krimi des ersten Spieltags fand in Würselen statt. Tatort dort war die Halle an der Parkstraße und als Hauptdarsteller waren der Gastgeber HC Weiden und der TV Aldekerk mit von der Partie. In der zweiten Halbzeit war ab dem 13:13 (35.) bis kurz vor dem Ende jeder Sieger möglich – und dass die Aldekerker letztlich einen 23:22 (13:11)- Sieg mit nach Hause nehmen durften, fand Trainer Tim Gentges aus seiner Sicht nachvollziehbar super. „Ich bin mega, mega stolz, mega happy auf die Truppe. Hier zu gewinnen und hier so zu performen, muss man erst mal machen, gerade als Auftakt.“ Der Kollege Marc Schlingensief zeigte sich ebenso nachvollziehbar weniger begeistert, machte seinem Team aber auf der anderen Seite keinen Vorwurf: „Das ist natürlich nicht der Start, den wir uns erhofft haben, aber an den Schwachstellen kann man gut arbeiten. Insgesamt war ich mit der Einstellung, den spielerischen Lösungen und der Abwehrarbeit grundsätzlich einverstanden. Darauf lässt sich aufbauen.“ Erster Tabellenführer ist der zu den Meisterschafts-Kandidaten zählende OSC Rheinhausen, der Unitas Haan insgesamt souverän mit 33:24 (16:12) beherrschte. Auf den Rängen zwei und drei folgen der TV Korschenbroich, der sich gegen den BTB Aachen ebenfalls ungefährdet mit 37:30 (19:16) durchsetzte, und der HC Gelpe/Strombach nach einem 35:28 (23:13) über die SG Langenfeld. Unter dem Strich war der Start in die Saison kein Tag voller Euphorie für die drei Aufsteiger: Neben den Langenfelden zog auch der Klassen-Neuling TuS Lintorf beim 27:31 (14:19) gegen die TSV Bonn rrh. den Kürzeren. Die HSG Siebengebirge brachte immerhin von ihrer Premiere bei der HSG am Hallo Essen mit dem 29:29 (15:14) ein Unentschieden aufs Konto – und beide Teams produzierten ähnlich viel Spannung und Intensität wie die Weidener und die Alderkerker. Letzter Sieger des ersten Spieltages war am frühen Sonntagabend die Borussia Mönchengladbach, die sich bei der HSG Refrath/Hand einen 32:27 (16:15)-Erfolg sicherte.

Weiden und Aldekerk boten über 60 Minuten einen Kampf auf Biegen und Brechen mit insgesamt elf Zeitstrafen und zehn Siebenmetern, die ATV-Coach Tim Gentges im Übrigen zum Teil nicht nachvollziehen konnte: „Das spiegelt das die Fairness dieses Spiels eigentlich gar nicht wider. Da sind ein paar Strafen gefallen auf beiden Seiten, die man so nicht geben muss, und teilweise auch Siebenmeter, die man nicht geben muss.“ Bis zum 5:3 (11.) sah es für die Hausherren ganz gut aus, doch mit dem 6:5 (14.) lag Aldekerk zum ersten Mal vorne und konnte sich danach sogar auf 10:6 (21.) und 12:8 (24.) absetzen. Weiden kämpfte sich allerdings in den Abend zurück und glich immer wieder aus – 16:16 (39.), 19:19 (49.), 21:21 (56.). Das 22:21 (57.) des TVA durch Tim Könnes beantwortete Simon Bock für die Gastgeber zwar mit dem 22:22 (59.), aber unter dem Strich hatte Aldekerk kurz zuvor zwei Zeitstrafen (56./57.) beinahe unbeschadet überstanden. Genau 48 Sekunden vor der Schluss-Sirene ließ Fabian Küsters die Aldekerker mit dem 23:22 (60.) jubeln und die folgenden Auszeiten beider Teams brachten keinen Änderung mehr. „Was mich beeindruckt hat, war die mentale Stabilität meiner Truppe. Sie hat wirklich die ganze Zeit die taktischen Devisen umgesetzt und mit Cleverness agiert. Da ist dieser Sieg auch einfach verdient“, fand TVA-Trainer Gentges, „wenn ich das Haar in der Suppe würde sehen wollen, ist es, dass wir es in ein, zwei Phasen in der zweiten Halbzeit verpassen, weiter wegzuziehen.“ HC-Coach Schlingensieg fand ein paar mehr Haare in der Suppe: „Wir schaffen es schnell, den Ausgleich zu erzielen, lassen aber dann auch beste Möglichkeiten weiterhin aus, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Hinzu kamen insgesamt vier Ballverluste, weil durch den Kreis gelaufen wurde. Das tut in so einem engen Spiel natürlich weh. Entscheidend ist aber am Ende, dass wir in den letzten sechs Minuten doppelte und einfache Überzahl nicht nutzen können.“

Aufsteiger Lintorf hatte sein Regionalliga-Debüt praktisch schon verloren, bevor es richtig begonnen hatte – 0:4 (8.), 1:6 (11.), 5:11 (19.). Nach dem 12:19 (27.) kam die Mannschaft von Trainer André Fink zwar in Schritten deutlich besser zurecht und verkürzte über Emotionen und Leidenschaft vom 20:25 (45.) und 22:27 (51.) auf 25:27 (54.), doch Bonn machte nun innerhalb von drei Minuten mit dem 28:25 (55.), 29:25 (56.) und 30:25 (58.) alles zu seinen Gunsten klar. Julius Palmen, bei der TSV als Vertreter von Trainer Florian Benninghoff-Lühl und Co-Trainer Tim Wilhelms verantwortlich an der Seitenlinie, bescheinigte dem Team eine ordentliche Auftakt-Vorstellung: „Wir kommen super rein ins Spiel über Moritz Czerwinski im Tor, der direkt zwei, drei Paraden hat, und schaffen es im Angriff, die leichte Nervosität von Lindorf in ihrem ersten Regionalligaspiel einfach auszunutzen. Wir haben ein bisschen Probleme in der Abwehr und verlieren manchmal die Zuordnung. Dann machen wir es in der zweiten Halbzeit noch besser – in der Abwehr allen voran Tom Sander und Jan Braun, der das für sein erstes Regionalligaspiel echt top gemacht hat im Abwehrzentrum, und auch Nick Holtermann, unser Neuzugang vom 1. FC Köln. Wir schaffen es dann auch, wieder eine gute Dosierung zwischen Höhe und ein bisschen Kompaktheit  herzustellen, und wir können den Vorsprung so ein bisschen besser verwalten. Im Angriff haben wir dann echt Probleme, weil wir uns verzetteln, und zu wenig Bewegung, mehr Fehlwürfe oder technische Fehler. Wir schaffen es über Janne Hoffmann, das ein bisschen zu korrigieren. Und am Ende finde ich, ist es ein verdienter Sieg, weil wir ganze Zeit führen.“

Durchaus keine Führung über die ganze Zeit hielten die Rheinhausener, die gegen Unitas Haan bei einem ziemlich zähen Beginn bis zum 8:9 (23.) immer wieder in Rückstand gerieten. Für eine Wende bis zum 13:9 (27.) brauchte Rheinhausen dann allerdings nur viereinhalb Minuten und in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel nur bis zum 16:13 (32.) halbwegs spannend. Übers 18:14 (34.) setzte sich die Mannschaft des Trainergespanns Sascha Wistuba/Nico Biermann auf 22:14 (38.) ab und kurz darauf war das Polster vorübergehend zweistellig – 26:16 (44.), 27:17 (47.), 28:18 (50.), 29:19 (54.), 30:19 (55.), 30:20 (55.), 31:21 (57.), 32:22 (58.). Dass Haan die letzten 150 Sekunden mit 2:1 gewann, fand danach in Rheinhausen niemand tragisch – auch nicht Trainer Wistuba: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Auftakt. Anfangs tun wir uns noch sehr schwer im Angriff, wir brauchen etwa 20 Minuten, bis wir uns etwas absetzen können. Haan hat hier eine starke Abwehr gestellt. Julian Seemann hält uns mit seinen vielen tollen Paraden im Spiel, dann zündet auch so langsam der Angriff und wir können uns Stück für Stück absetzen. Haan hat nicht mehr viel entgegenzusetzen. Die Jungs haben den Matchplan super umgesetzt, das war eine richtig starke Teamleistung. Neben den Neuzugängen, die sich allesamt in guter Form zeigten, waren es vor allem die Routiniers, die sie geführt haben.“

Von einer starken Teamleistung angetan war auch Frank Berblinger als Trainer des TV Korschenbroich nach dem 37:30 gegen den BTB Aachen – trotz eines für die Gastgeber zähen ersten Drittels mit einem Rückstand bis zum 11:12 (20.). „Wir sind alle sehr glücklich über den Ausgang des Spiels. Wir haben uns die ersten 20 Minuten schwergetan, weil es Aachen recht gut gemacht hat und wir so ein bisschen in der Deckung die Distanz nicht richtig hatten und noch ein bisschen zu passiv waren. Ab der 20. Minute haben wir die Räume besser geschlossen und konnten dadurch immer wieder auch einfache Tore über das Gegenstoßspiel machen. Wir kommen gut aus der Pause und hatten dann eine relativ schwierige Phase mit doppelter Unterzahl und Aachen ist noch mal rangekommen auf vier Tore. Dann haben wir aber direkt wieder den Zugriff in der Deckung bekommen im Endeffekt ab der 45. Minute das Spiel von vorne kontrollieren können. Es war ein guter Einstand für die ganzen Neuen, das war eine geschlossene Mannschaftsleistung.“ Der TVK machte sich noch vor der Pause mit dem 19:15 (30.) auf den Weg zum Sieg und beseitigte in der zweiten Hälfte mit dem 5:0-Lauf vom 31:27 (51.) bis zum 36:27 (58.) die letzten und nur noch kleineren Zweifel. Aachens neuer Coach Philipp Reinertz nahm für den BTB vor allem mit, woran es noch zu feilen gilt: „Unsere Kombinationsleistung aus Abwehr und Torhüter war insgesamt zu schwach, um etwas Zählbares mitzunehmen. Der TVK hat uns klar aufgezeigt, dass wir defensiv noch einiges an Arbeit vor uns haben. Sven Bartmann macht am Ende des Tages den Unterschied und bringt uns vor allem in der Schlussviertelstunde um ein besseres Ergebnis. Insgesamt war unser Output besser, als es das Ergebnis vermuten lässt – was mich erst mal in der Gesamtbetrachtung positiv stimmt.“

Für Trainer Kelvin Tacke und seine Refrather blieb in der Gesamtbetrachtung nach der 27:32-Pleite gegen Borussia Mnchengladbach wenig Positives hängen: „Wir sind heute hart auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Wir sind natürlich sehr enttäuscht über diesen Saisonstart. Wir haben uns viel vorgenommen, aber insbesondere 24 Fehlwürfe und viele Unkonzentriertheiten haben uns das Leben schwer gemacht. Bis zur 40. Minute waren wir ordentlich im Spiel, danach haben wir zunehmend die Kontrolle verloren. Gerade in dieser Phase haben wir zu kopflos agiert, falsche Entscheidungen getroffen und unsere Linie verloren.“ Mit dem 3:1 (4.) gelang der HSG zwar ein schwungvoller Start, aber die Borussia wirkte zu keinem Zeitpunkt unruhig, legte mit dem 5:4 (10.) zum ersten Mal vor und blieb in der Folge sowohl beim 14:13 (27.) oder 15:14 (27.) als auch nach der Pause  beim 18:16 (35.) der Hausherren relativ unbeeindruckt. Das 21:20 (41.) durch Christian Bürger war dann die letzte Führung für die HSG, die in den folgenden fast elf Minuten nur noch zwei Treffer erzielte – während die Borussia die Fehler der Gastgeber sowie ihre eigenen Chancen konsequent nutzte und über den 8:2-Lauf bis zum 28:23 (52.) die Basis für den letztlich ungefährdeten Erfolg legte. Kein Wunder: Borussia-Coach Ronny Rogawska war mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Wichtig war für uns, von Anfang an erst mal den Kampf anzunehmen. Am Ende war der Sieg voll verdient durch eine sehr gute Einstellung und Disziplin vorne wie hinten.“ Besonders gute Noten hatte er nachher unter anderem für die beiden Keeper der Borussia. „Schön war, dass der erste Torhüter Jonah Erkes sehr gut gehalten hat“, urteilte Rogawska, „als er ein bisschen abgebaut hat, haben wir Joel Heck reingetan in der 47. Minute. Er hat uns wieder Rückendeckung gegeben mit ein paar Glanzparaden und hat auch wieder zu diesem Sieg getragen.“

Keinen Gewinner konnten in ihrem Duell die HSG am Hallo Essen und die HSG Siebengebirge ermitteln – was unter dem Strich mit dem 29:29 so in Ordnung ging. „Das war ein großartiger Kampf bei einer sehr abgezockten, routinierten Mannschaft“, fand Trainer Lars Degenhardt aus der Sicht der Gäste, „wir haben vor allem in der Abwehr in der zweiten Halbzeit sehr, sehr gut verteidigt und uns das redlich verdient. Mitte der Halbzeit führen wir mit vier, da wäre vielleicht sogar noch ein bisschen mehr drin gewesen. Dann haben wir zwei, drei Fehler zu viel und hinten raus ist es so, dass wir mit zwei Toren zurückliegen – und uns wirklich in den letzten vier Minuten noch mal auf ein Unentschieden herankämpfen, sogar mit letzter Sekunde noch einen Abpraller haben und den Torwurf, der an den Pfosten und wieder rausgeht. Es ist aber ein gerechtes Unentschieden.“ Der Kollege Marvin Wettemann stimmte für die Essener zu: „Am Ende ist es, glaube ich, gerecht für beide Mannschaften.“ Fünf Minuten vor der Schluss-Sirene führte die HSG am Hallo nach dem Treffer von Matthis Blum mit 29:27 (56.), ehe Edgar Schulz die HSG Siebengebirge auf 28:29 (57.) heranbrachte und die Gastgeber die letzten zwei Minuten wegen einer Zeitstrafe in Unterzahl überstehen mussten – was Oliver Dziendziol für Siebengebirge zum späten 29:29 (60.) nutzte. „Wir machen viele technische Fehler, verschießen auch zu viele freie Bälle und haben Glück, dass wir in Unterzahl den Punkt mitnehmen“, fand Wettemann, „alles in allem haben wir nicht aufgegeben und das kann man definitiv positiv mitnehmen.“ Zum Abschluss drückte er den Gästen noch in einem Punkt die Daumen: „Ich wünsche der Nummer 22 von Siebengebirge gute Besserung, der sich leider relativ früh in der ersten Halbzeit verletzt hat.“ Gemeint war Leonard Bachler, der bis zum 8:8 (16.) bereits zwei Tore erzielt hatte. Nicht nur sein Coach Degenhardt hofft hier das Beste: „Ein Wermutstropfen ist sicher die Verletzung von Lenny Bachler, der in einem Gegenstoß leider in die in die Tribüne fliegt und dadurch an seiner operierten Schulter wieder eine Verletzung hat. Da müssen wir gucken, was die Untersuchungen ergeben.“

 

TuS Lintorf – TSV Bonn rrh. 27:31 (14:19). 

TuS Lintorf: Büttner, Hallfeldt – L. Pape (4), Reissig (2), Lenzen, R. Pape, Rüther, O’Meara (1), Demir (4), Samko, Ota (2), Reinartz (2), Hackbeil (7/7), Rose (5), Brozovic.

TSV Bonn rrh.: Meißenburg, Czerwinski – Hoffmann (5), Bullerjahn, Santen, Kasper (7), Bitzer (4), Weber (4), N. Holtermann (7/4), Sander (1), Braun, Bohrmann (3).

 

OSC Rheinhausen – Unitas Haan 33:24 (16:12).

OSC Rheinhausen: Lenz, Seemann – Adrian (4/2), Scherz (5), Terwint (2), Rippelmeier (1), Petersen (3), Moog, Ernst, Lange (1), Zwarg, Hüller (5), Molsner (1), Schlögl (6), Schindler (4), Engels (1).

Unitas Haan: Seher, Joest – Schulz (3), Mensger (3), Wöstmann, Korbmacher (2), Werthebach (2), Micus (3/1), Rath, Hinkelmann (4), Bleckmann (3), Schröer (2), Scheithauer (2).

 

TV Korschenbroich – BTB Aachen 37:30 (19:16). 

TV Korschenbroich: Bartmann – Krantzen (4), Eugler (5), Hartz (6), Niechoj, Vereijssen, König (1), Schimanski (1), Lüsebrink, Karolidis, Stolzenberg (4), Franz (6), Schirner (10/5).

BTB Aachen: Schüler, Kipsieker – Monteiro Pai (2), Jacobs (11/6), Pollmann-Daamen, Kessel, Wudtke (1), Büchel, Käsgen (2), Klinkenberg, Wagner (6), Schmitz, Boulouednine (1), Herzog (1), Schnalle (6), Panse.

 

HC Gelpe/Strombach – SG Langenfeld 35:28 (23:13).

HC Gelpe/Strombach: Banaschewitz, Löpker – Dräger, Euteneuer (1), Maier (9/1), Klinnert, Altjohann (4), Pötz (4), Soldanski (2), Roth (2), Kasch (3), Müller, Meinhardt (4), Falkenreck (4), Toelstede (2), Liebe.

SG Langenfeld: Faust, Hüttel – Bisten (4), Preissegger, Rahmann (9), Irle, Schlösser (4), Lajnef (1), Idel, Gottlob (1), Meuser (6/3), Nelte (1), Schößer (2).

 

HC Weiden – TV Aldekerk 22:23 (11:13).

HC Weiden: Keller, Riechmann – T. Meurer (4), Debye (3), Xhonneux (4/2), Bergstein, Göbbels, Altmeyer (3/3), Bösel (3), Frauenrath (2), Deutz, Bergerhausen, S. Meurer, Bock (2), Wieszorek (1).

TV Aldekerk: Schoemackers, Keutmann – Grützner, Brockmann (3), Plhak (5/5), Hahn (4), Könnes (3), Perey, Tobae (3), Küsters (3), Hinz, Gangelhoff, Rutten (2).

 

HSG Refrath/Hand – Borussia Mönchengladbach 27:32 (15:16).

HSG Refrath/Hand: Krämer, Vatter, Borchardt – Neukirch, Branding (6) Willers (2), Schallenberg (1), Mielke, Hohenschon, Bürger (4), Georgi (1), Noll (4/2), Merz (2), Walch (2), Dibowski (5), Hosseini.

Borussia Mönchengladbach: Heck, Erkes – Prinz, Jennes (1), Weis (6/1), Markovic, Semrau (1), Weisz (7/3), Berner (8), Hansen (4), Nix, Lipok (4), Forstbach (1), Kölling.

 

HSG am Hallo Essen – HSG Siebengebirge 29:29 (14:15). 

HSG am Hallo Essen: Christmann, Ludorf – Blum (6), Basholli, Sinkovec, Enders (4), Neitsch (3), Szczesny (7), Schulz (5/2), Ciupinski (1), Dragunski, Mittich (3), Dreier, Bongard, Schupe.

HSG Siebengebirge: Kaese, Löcher – Dziendziol (4), Steinhaus (1), Nitsche (6/2), Hayer (1), Nüsse (4), Bouvier (1), Hock (3), Bachler (2), Ladig, Krefting (3), Schulz (4).