Regionalliga Nordrhein
Die drei ganz oben: Rheinhausen, Mönchengladbach, Korschenbroich
OSC, Borussia und TVK stehen nach ihren Siegen jeweils bei makellosen 4:0 Punkten. Direkt dahinter folgt Drama-Spezialist Aldekerk. Unten haben Weiden und Refrath den Start in den Sand gesetzt.

Volle Kraft voraus: Tim Könnes (beim Wurf) war mit acht Treffern am packenden 34:34 des TV Aldekerk gegen Essen beteiligt. Dennis Szczesny (links), Matthis Blum (verdeckt) und Torhüter Benjamin Ludorf führten mit der HSG am Hallo kurz vor Schluss mit 34:32, ehe Könnes und Thomas Brockmann (ebenfalls acht Tore) in der letzten Minute noch für das Unentschieden sorgten. (Foto: Carsten Wulf)

Falls das so weitergeht, treffen sich bald die großen Vier – allerdings erst am vierten Spieltag in knapp zwei Wochen. Einer der Hauptdarsteller könnte dann der TV Aldekerk sein, der sich mittlerweile wohl zum Klassen-Spezialisten in Sachen Drama entwickelt hat und nun beim 34:34 gegen die HSG am Hallo Essen in den letzten 80 Sekunden noch einen Punkt rettete, nachdem er zum Saisonstart in der letzten Minute den Treffer zum 23:22 beim HC Weiden erzielt hatte. Die Aldekerker, für den Moment mit 3:1 Punkten auf dem vierten Platz, erwarten dann am 10. Oktober den TV Korschenbroich, der seinerseits die durchaus knifflige Aufgabe bei der TSV Bonn rrh. mit einem 32:29 löste und auf Rang zwei bei 4:0 Punkten steht. Die Nummer eins in der Regionalliga ist nach dem 28:23 bei der SG Langenfeld weiter der OSC Rheinhausen, der an jenem 10. Oktober bei der Borussia Mönchengladbach antritt – die bislang durchaus als eine der größeren Überraschungen in der Regionalliga gilt und nach dem 36:30 über den HC Gelpe/Strombach gleichfalls noch über eine weiße Weste verfügt (4:0). Hinter dem aktuellen Top-Quartett folgt ein Feld aus sechs Mannschaften, die bei jeweils 2:2 Zählern stehen: Gelpe/Strombach, BTB Aachen, Unitas Haan, Bonn, HSG am Hallo Essen, HSG Siebengebirge – wobei Essen und Siebengebirge aus der Reihe tanzen, weil sie bei zwei Unentschieden auf der einen Seite noch ungeschlagen sind und auf der anderen noch ohne Sieg. Den ersten Punktgewinn konnte der Aufsteiger TuS Lintorf auf sein Konto bringen (Elfter/1:3), indem er den Aufsteiger-Krimi im Siebengebirge mit einem 32:32 beendete und dort wie die Gastgeber nachwies, dass er in der Regionalliga bestehen kann. Bitter fällt der Blick zurück auf den zweiten Spieltag dagegen für den HC Weiden aus, der nach der Auftakt-Niederlage gegen Aldekerk in Haan komplett chancenlos war – 27:37. Auf dem Konto der Weidener (Zwölfter/0:4) herrscht ebenso Leere wie auf jenem der HSG Refrath/Hand (14./0:4), die am Ende beim BTB Aachen trotz der unglaublichen 14 Tore von Lukas Dibowski wenig zu bestellen hatte und mit 25:33 den Kürzeren zog. Keine kühne Vermutung: Weidener (in der Saison 2025/2026 Dritter) und Refrather (Achter) dürften sich den Auftakt anders vorgestellt haben. Was das zum Beispiel für den kommenden Samstag und die Aufgabe des HC Weiden in Rheinhausen bedeutet? Vielleicht nichts.

Die Partie in Aldekerk fand über die kompletten 60 Minuten mit maximalem Einsatz und höchster Leidenschaft statt – und zunächst schienen ja mit dem 9:5 (14.) die Hausherren auf dem besseren Weg zu sein, die nach dem 9:9 (19.) auch beim 11:9 (21) wieder vorne lagen. Ab dem 12:13 (24.) begann sich die Waage aber auf die andere Seite zu neigen und noch vor der Pause für Aldekerk das Hinterher-Rennen. Essen hatte mit dem 26:21 (42.) seinen deutlichsten Vorsprung und noch beim 30:26 (51.) sprach viel für die Gäste, die mit dem 34:32 (59.) durch Mike Schulz unverändert ganz gute Karten in der Hand hielten. In der Auszeit genau 63 Sekunden vor dem Ende entwickelten TVA-Trainer Tim Gentges und seine Mannschaft dann jenen Plan, der ihnen tatsächlich ein Unentschieden einbrachte. Tim Könnes verkürzte auf 33:34 (60.), Thomas Brockmann traf vier Sekunden vor der Schluss-Sirene zum 34:34. Und Gentges war begeistert: „Dieser Ausgleichstreffer hat genau das wigespiegelt, was sich die Mannschaft erarbeitet hat in der letzten Zeit. Das ist ein ganz anderes Selbstverständnis, ein ganz anderes absolutes Vertrauen in die eigene Stärke, in den Willen, in die Leidenschaft und in die Gemeinschaftlichkeit. Gerade mit den Voraussetzungen, die wir in dieser Woche hatten, habe ich gar nicht so viele Kappen, die ich jetzt hier ziehen möchte vor den Jungs. Wir hatten in der Woche sieben krankheitsbedingte Ausfälle, wovon wir zwei nicht fit gekriegt haben. Die anderen haben alles füreinander reingeworfen, was sie im Tank hatten.“ Dass dieses Unentschieden in Ordnung ging, sahen im Übrigen die Essener genauso. „Glückwunsch an Aldekerk zum Punktgewinn“, stellte Trainer Marvin Wettemann fest, „sie haben über 60 Minuten nie aufgegeben und dadurch geht der Punkt für sie absolut in Ordnung. Am Ende, als Aldekerk die Abwehr noch mal umgestellt auf ein defensives System, schaffen wir es einfach nicht mehr, den Spielrhythmus noch mal zu ändern. Wir machen dann einfache Fehler und haben nicht mehr die Durchschlagskraft, um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Wir scheitern an unserer Quote der technischen Fehler und der Fehlwürfe.“

Eine Berg- und Talfahrt mit einem bis zum Schluss ungewissen Ausgang boten auch die beiden Aufsteiger HSG Siebengebirge und TuS Lintorf. Bis zum 7:6 (12.) führte die HSG, ehe Lintorf das Heft in die Hand nahm, in der ersten Halbzeit mehrmals mit fünf Treffern Unterschied führte und direkt vor der Pause sogar auf 18:12 (30.) erhöhte. Weil Siebengebirge das in der eigenen Halle so nicht hinnehmen wollte und sich Stück für Stück zurückkämpfte, wurde das Duell immer offener – und kippte übers 25:24 (46.) bis zum 30:27 (54.) wieder in die andere Richtung. Der TuS antwortete mit dem 31:30 (58.) und 32:31 (59.), doch Nicholas Hayer glich acht Sekunden vor dem Ende zum 32:32 (60.) für die Hausherren aus. „Das war ein Wechselbad der Gefühle“, stellte HSG-Coach Lars Degenhardt fest, „in der ersten Halbzeit war Lindorf überlegen, weil wir im Abwehrverbund keine Kompaktheit finden. Dazu hatten wir zu viele technische Fehler und keine genügend gute Vorbereitung unserer Abschlüsse. Die zweite Halbzeit war dann wirklich ein umgedrehtes Bild. Insgesamt bin ich mit dem Saisonstart so auf jeden Fall zufrieden, auch wenn mit etwas mehr Glück oder Kaltschnäuzigkeit sogar mehr drin gewesen wäre.“ Das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre, hatten auf jeden Fall auch die Lintorfer. „Kurz vor Schluss führen wir mit einem“, sagte Trainer André Fink, „einer von uns kommt von der Bank, fängt den Ball ab – und verwirft den Tempogegenstoß. Wir lassen in der zweiten Halbzeit zu viel liegen und das ist am Ende halt zu viel, weswegen wir  nicht zwei Punkte  entführen können. Aber wir haben einen Punkt geholt, was trotzdem in Ordnung war – auswärts, in einer coolen Atmosphäre. Ich denke, das war unterm Strich irgendwo verdient. Wenn man ein bisschen abgezockter ist, gewinnt man das Spiel meiner Meinung nach. Aber ein Punkt ist besser als keiner.“

Nicht mal in die Nähe eines solchen Punktgewinns kamen die Weidener, deren Pleite in Haan sich früh abzeichnete und schon bis zum Ende der ersten Halbzeit feststand – 2:7 (10.), 6:11 (17.), 12:20 (30.). Übers 15:25 (39.), 18:30 (48.) und 22:36 (55.) drohte sogar eine üble Niederlage mit weit mehr als zehn Treffern Unterschied, ehe Weiden auf der Zielgeraden wenigstens ein bisschen Ergebniskosmetik betreiben konnte. HC-Trainer Marc Schlingensief wirkte nachdenklich: „Nach dem 2:0-Start nahm das Unheil eigentlich seinen Lauf, acht Minuten später stand es 7:2 für Haan. Mit immer wiederkehrenden Fehlern luden wir Haan zu Schnellangriffen ein und in der Abwehr hatten wir kaum Zugriff auf die Rückraumspieler. Bis zum 12:16 konnten wir den Rückstand bei vier Toren halten. Hier hat vor allem Jonathan Deutz überzeugt und uns mit sechs Toren im Spiel gehalten. Eine sechsminütige Blaupause bis zur Halbzeit war aber ein erneuter Nackenschlag. Die zweite Halbzeit verlief deswegen ähnlich. Wir haben dann auf sieben gegen sechs umgestellt, was auch besser klappte. Nach dieser Niederlage sind zwei Sachen klar. Haan ist die prognostizierte Spitzenmannschaft und wir gehören aktuell nicht zu dieser Gruppe. Wir müssen schauen, wie wir schnellstmöglich den Turn-Around schaffen.“

Letzterem würde sich der Kollege Kelvin Tacke von der HSG Refrath/Hand liebend gerne anschließen. Einziger Unterschied: Die Refrather legten in Aachen vor allem dank des überragenden Lukas Dibowski übers 2:0 (3.) ein 4:1 (9) und 7:4 (13.) auf die Platte und bis zum 11:9 (25.) deutete wenig auf den späteren Absturz hin. Der Umschwung kam anschließend allerdings umso heftiger, nachdem der BTB durch drei Treffer in Folge am Anfang der zweiten Halbzeit das eigene 12:11 (34.) vorgelegt hatte. Ab dem 16:15 (38.) für die Hausherren schien die HSG vorübergehend gar nicht mehr am Spiel teilzunehmen – und Aachen schaffte innerhalb von nur sechs Miunuten durch einen rekordverdächtigen 7:0-Lauf die 23:15-Führung (44.), die eine ausreichend stabile Grundlage für den in der Folge auch nicht mehr gefährdeten Sieg brachte. BTB-Coach Philipp Reinertz hatte wenig auszusetzen: „Wir gewinnen deutlich nach einer bärenstarken zweiten Halbzeit. Überragender Akteur war der erst 18-jährige Emil Klein, der im Tor eine super Leistung zeigte. Zudem verdienen sich Kapitän Carsten Jacobs, der körperlich stark angeschlagen in die Partie ging, und Tim Schnalle sowie der erst 18-jährige Jan Pollmann-Damen ein Sonderlob. Insgesamt war das die erhoffte Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche. Der unumstrittene Star an diesem Abend war aber das Team. Trotz zahlreicher Ausfälle – David Denert wurde am Spieltag um 13 Uhr kurzfristig reaktiviert – hatten wir auf jede Aufgabe des Gegners die passende Antwort parat und wussten im Kollektiv stets zu überzeugen.“ Refraths Trainer Tacke fasste seine Sicht der Dinge knapp zusammen: „Wieder hatten wir gute 40 Minuten, doch 21 Fehlwürfe waren letztlich zu viel. In der entscheidenden Phase ab der 38. Minute haben wir zudem nicht die nötige Klarheit in unseren Aktionen gezeigt. Das werden wir intern analysieren und gezielt aufarbeiten, um im nächsten Spiel eine bessere Leistung zu zeigen.“

Spitzenreiter Rheinhausen könnte sich gleichfalls in den nächsten Wochen wieder bessere Leistungen vorstellen – und nahm deshalb den durchaus hart erkämpften Sieg in Langenfeld erst recht gerne mit. „Das war ein sehr zerfahrenes Spiel. Es war genau die Herausforderung, die wir erwartet haben“, urteilte Sascha Wistuba, der für den OSC mit Nico Biermann in einem Trainer-Duo verantwortlich ist, „wir schaffen es nach einem guten Start nicht, unser Tempo aufzuziehen, und wir haben nur schwierige Abschlüsse. Andersrum lassen wir ein paar einfache Chancen liegen, um uns deutlich abzusetzen in der ersten Halbzeit. Das zieht sich durch das ganze Spiel und und am Ende gehen wir trotzdem als verdienter Sieger vom Feld. Wir sind sehr froh über die zwei Punkte. Und wir sprechen ein Lob an die Mannschaft aus. Sie macht eine durchwachsene Angriffsleistung mit einer guten Defensivsrbeit und einem starken Julian Seemann wieder wett. Alex Ernst, der den verletzten Jan Schindler hervorragend vertreten hat, war war heute auch ein wichtiger Faktor.“ Mit dem 10:5 (15.) schien Rheinhausen den Abend in den Griff zu bekommen, aber Aufsteiger Langenfeld antwortete mit dem 10:10 (19.), ehe sich der OSC erneut ein Polster erarbeitete – 15:11 (27.), 16:12 (30.). Im zweiten Abschnitt lagen die Gäste zwar übers 18:14 (34.) und 23:20 (51.) immer vorne, doch sicher durften sie sich erst später fühlen. Nach dem 22:23-Anschluss (54.) der SGL erhöhten Mika Petersen und zweimal Alexander Ernst auf 24:22 (55.), 25:22 (57.) und 26:22 (57.), bevor erneut Petersen mit dem 27:23 (60.) den Schlusspunkt setzte.

Der neue Zweite Mönchengladbach setzte sich zwar gegen Gelpe/Strombach im Ergebnis glatt mit sechs Toren Unterschied durch, musste dafür jedoch ebenfalls eine Menge investieren. Über den größten Teil des Spiels lag die Borussia nach der frühen 2:1-Führung (2.) sogar zurück und erst mit dem 4:0-Lauf vom 9:11 (16.) bis zum 13:11 (20.) mal wieder vorne – bis sie mit dem 14:15 (24.) erneut ins Minus geriet. Obwohl das Team von Trainer Ronny Rogawska nach dem 24:25 (43.) ein paar bessere Lösungen fand, blieb bis zum 27:27 (49.) alles offen. Erst die eine Dreier-Serie, die das 30:27 (53.) brachte, und die andere, die das Polster vom 30:28 (53.) auf 33:28 (57.) ausbaute, sorgten für mehr Entspannung aus der Sicht der Gastgeber. Rogawska war in der Summe zufrieden: „Wir haben heute mit einer 3-2-1-Deckung angefangen, was eigentlich auch sehr gut geklappt hat. Unser Problem war eher das Rückzugsverhalten vom Angriff in die Abwehr und das hat Gelpe/Strombach bestraft. In der Halbzeitpause habe ich ein paar Justierungen gemacht und das hat es ein bisschen stabiler gemacht. Aber erst ab der 45. Minute haben wir den Anschluss so richtig hingekriegt. Da war mir dann klar, dass vielleicht jetzt die Breite des Kaders, den wir haben, den Ausschlag geben würde. Wir sind immer Tempo gegangen. Joel Heck, unser Torhüter, hat uns einen guten Rückhalt gegeben mit wichtigen Paraden und vor allem mit wichtigen Siebenmetern, die er gehalten hat. So haben wir am Ende den verdienten Sieg eingefahren, für den wir hart arbeiten mussten.“

Einiges investieren mussten auch die auf Rang zwei liegenden Korschenbroicher bei den Bonnern, die über nicht kleine Strecken des Spiels auf Augenhöhe unterwegs waren und zunächst immer wieder führten – 7:6 (15.), 9:7 (20.). Gerade mal drei Minuten später hatte der TVK das Duell allerdings zum eigenen 11:9 (23.) gedreht und bis zum Ende der ersten Halbzeit den Vorsprung auf 15:11 (30.) ausgebaut. Bonn antwortete nachher aber mit viel Moral und Einsatz und schaffte übers 17:17 (36.) mit dem 19:18 (39.), sogar noch einmal eine Führung – worauf Korschenbroich ziemlich kühl mit einer 5:0-Serie zum 23:19 (43.) reagierte. Die TSV blieb in der Folge zwar bis zum 24:26 (52.) dran und verkürzte kurz vor Schluss vom 26:30 (57.) noch auf 28:30 (58.) und 29:31 (59.), wusste jedoch aus der folgenden Überzahl (59./Zeitstrafe gegen Korschenbroich Vincent Schimanski) nichts zu machen. Nick Holtermann scheiterte bei seinem Siebenmeter-Versuch für Bonn und auf der anderen Seite machte Torben Schirner mit dem 32:29 (60.) alles klar für den TVK. TSV-Trainer Florian Benninghoff-Lühl räumte ein, dass der Sieg der Gäste in Ordnung ging: „Korschenbroich hat in der Summe verdient gewonnen – auch wenn wir vieles in der eigenen Hand haben, um das Spiel vielleicht mit einem Punkt zumindest für uns über die Zeit zu bringen. Unsere Rückraumreihe muss nach wie vor sehr viel Last tragen, weil wir nicht so viel wechseln können durch Verletzungen von einzelnen Akteuren. Aber ich mache der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf, ich bin total stolz, was wir hier gegen so einen starken Gegner abgeliefert haben in der neu formierten Truppe. Wir waren nah dran und wir versuchen es beim nächsten Mal wieder, gegen eines der Schwergewichte der Liga zu punkten.“ TVK-Coach Frank Berblinger wirkte vor allem erleichtert: „Bonn hat uns alles abverlangt, das war das erwartet schwere Auswärtsspiel. Von unserer Seite aus war es ein reiner Abnutzungskampf. Wir sind sehr zufrieden und glücklich, dass wir die zwei Punkte mitgenommen haben.“ Dass es für seine Mannschaft um Sieg reichte, ging für ihn nicht zuletzt auf das Konto von Torhüter Ben Köß (45).  „Ein Wermutstropfen war in der 50. Minute, als Sven Bartmann die Rote Karte kriegt“, fand Berblinger, „er trifft unglücklich außerhalb von sechs Metern den Feldspieler von Bonn und die Schiedsrichter haben auf Rote Karte entschieden, darüber kann man diskutieren. Wir hatten zum Glück Ben Köß mit dabei, der zuerst als Offizieller eingetragen war und dann war die letzten zehn Minuten im Tor war. In der entscheidenden Phase hält er einen ganz, ganz wichtigen Siebemeter, wo Bonn wieder auf minus eins gekommen wäre. Am Ende hält er noch einen Wurf frei von rechts außen.“

Unitas Haan – HC Weiden 37:27 (21:14). 

Unitas Haan: Seher, Joest – Scheithauer (1), Schulz (6), Mensger, Wöstmann, Brandenburg (4), Schröer (2), Korbmacher (4), Werthebach (2), Hinkelmann (4), Thomas (9), Rath, Völker, Bleckmann (2), Micus (3/2).

HC Weiden: Keller, Riechmann – T. Meurer (1), Debye, Xhonneux (2), Altmeyer (5/4), Bösel (1), Frauenrath (1), Deutz (8), Bergerhausen, S. Meurer (3), Bock, Wieszorek (3), Eissa (3).

 

HSG Siebengebirge – TuS Lintorf 32:32 (13:18).

HSG Siebengebirge: Kaese, Löcher – Steinhaus (2), Schroeder (3), Nitsche (2/1), Hayer (3), Nüsse (2), Bouvier (1), Hock (5), Kunkel, Marcinkovic (4), Ladig, Krefting (3), Schulz (7/2).

TuS Lintorf: Büttner, Hallfeldt – L. Pape, Reissig (8/1), Lenzen (2), R. Pape, Rüther (1), O’Meara (2), Hartmann, Demir (3), Hackbeil (7/6), Samko (2), Reinartz (1), Rose (1), Brozovic (5).

 

Borussia Mönchengladbach – HC Gelpe/Strombach 36:30 (19:20). 

Borussia Mönchengladbach: Heck, Erkes – Prinz (1), Weisz (2), Jennes, Weis (9/1), Semrau (3), Berner (1), Hansen (7), Drewa (2), Nix (4), Lipok (3), Markovic, Vieten, Forstbach (2), Kölling (2).

HC Gelpe/Strombach: Banaschewitz, Löpker – Dräger, Euteneuer, Maier (10/3), Altjohann (1), Pötz (1), Soldanski (2), Roth (5), Kasch (4), Müller (2), Falkenreck (5), Liebe.

 

SG Langenfeld – OSC Rheinhausen 23:27 (13:17). 

SG Langenfeld: Faust, Hüttel – Spieth, Bisten (2), Preissegger (2), Rahmann (5), Irle, Schlösser (1), Hummelt, Niedziela, Lajnef, Gottlob (2), Meuser (5/3), Scholl, Nelte (3), Schößer (3).

OSC Rheinhausen: Lenz, Seemann – Zwarg, Adrian (5/3), Scherz (2), Terwint, Petersen (3), Moog, Ernst (8), Lange, Hüller (6/1), Molsner (1), Schlögl (1), Engels (1).

 

TSV Bonn rrh. – TV Korschenbroich 29:32 (11:15). 

TSV Bonn rrh.: Meißenburg, Czerwinski – Krohn, Bullerjahn (2), Hoffmann (4), N. Holtermann (5/1), Santen (1), Heitkötter, Bitzer, M. Holtermann, Sander (2), Braun, Kasper (6), Bohrmann (4), Weber (5).

TV Korschenbroch: Bartmann (1), Krüger (1/1) – Krantzen (5), Eugler (3), Hartz (6), Niechoj, Vereijssen, Schimanski (2), Lüsebrink (2), Karolidis, Stolzenberg (1), Franz (5), Schirner (6/1).

 

TV Aldekerk – HSG am Hallo Essen 34:34 (15:17).

TV Aldekerk: Schoemackers (1), Keutmann – Brockmann (8), Grützner (3), Floeth (3), Plhak (3/1), Hahn (2), Könnes (8), Reinecke, Küsters (3), Giesen, Mumme, Hinz (1), Gangelhoff (1), Rutten (1).

HSG am Hallo Essen: Christmann, Ludorf – Blum (4/1), Basholli (5), Sinkovec, Enders (2), Szczesny (2), Schulz (8/2), Ciupinski (5), Mittich (4), Dreier, Schupe (4).

 

BTB Aachen – HSG Refrath/Hand 33:25 (11:11).

BTB Aachen: Kipsieker, Klein – Jüsten, Vogt, Jacobs (8/2), Boulouednine, Kessel, Denert, Pollmann-Daamen (2), Klinkenberg (3), Wagner (5), Schmitz, Herzog (2), Schnalle (8), Panse (5).

HSG Refrath/Hand: Krämer, Vatter, Borchardt – Branding (1) Willers (4), Mielke, Hohenschon, Bürger, Georgi (1), Reuter, Noll (3/1), Merz, Speckmann, Walch (2), Dibowski (14), Hosseini.