Regionalliga Nordrhein
Mönchengladbach und die große Hansen-Schau
Borussia gewinnt Spitzenspiel gegen Rheinhausen mit 31:29. Aldekerk bezwingt Korschenbroich mit 25:24. Krimis gab es auch beim 26:27 im Siebengebirge gegen Refrath und beim 34:35 der Weidener gegen Essen.

Der nächste Frühling: David Hansen, früher auch für die HSG Krefeld Niederrhein und den TV Aldekerk (dessen Trikot er hier noch trägt) unterwegs, hat offensichtlich nichts von seiner Leidenschaft für den Handball verloren. Der Regionalligist Borussia Mönchengladbach eroberte jetzt durch seinen 31:29-Sieg gegen den OSC Rheinhausen die Tabellenspitze – unter anderem deshalb, weil der 35 Jahre alte Rückraumspieler auf der Zielgeraden drei seiner insgesamt acht Tore erzielte. (Foto: Thomas Schmidt)

Es war ein würdiges Spitzenspiel – mit hoher Intensität und Leidenschaft, mit Spannung aus dem Bereich Beststeller-Krimi. Dass am Ende der Aufsteiger Borussia Mönchengladbach mit 31:29 (15:19) gegen den bisherigen Spitzenreiter OSC Rheinhausen gewinnen und selber die Tabellenführung in der Regionalliga übernehmen konnte, war ebenfalls bemerkenswert. Das Team von Trainer Ronny Rogawska lag über den weitaus größten Teil der Partie hinten, glich mit dem 28:28 (54.) zum ersten Mal nach dem 3:3 (5.) aus der Anfangsphase wieder aus und landete auf der Zielgeraden auch die entscheidenden Treffer. Spieler des Spiels und Mann des Abends war dabei eindeutig David Hansen, der aus dem 28:29 (56.) mit seiner ganzen Erfahrung und Klasse erst das 29:29 (57.) sowie danach in der 60. Minute die 30:29-Führung (60.) und das entscheidende 31:29 (60.) machte. Die Folge: Mönchengladbach liegt nun mit der weißen Weste von 8:0 Punkten alleine auf Platz eins vor den Rheinhausenern, der TSV Bonn rrh., dem TV Korschenbroich und der HSG am Hallo Essen (alle 6:2), die neben der Borussia das einzige noch ungeschlagene Team in der Klasse ist. Korschenbroich, zuvor ungeschlagen, musste seine erste Niederlage mit dem 24:25 (12:13) beim auf Rang sechs vorgerückten TV Aldekerk hinnehmen (5:3).

Der TVK hatte vor einer Woche glücklich mit 33:32 gegen die HSG Siebengebirge gewonnen (Elfter/2:6), landete nun allerdings am anderen Ende der Gefühlsskala. Nach dem 21:25 (57.) reichte die Restzeit für die Mannschaft von Trainer Frank Berblinger nur noch, um durch drei Tore hintereinander auf 24:25 (60.) zu verkürzen. Maximal spannend machten es auch die Essener, die sich beim unverändert im Keller feststeckenden HC Weiden (14./0:8) erst nach einem harten Kampf mit 35:34 (19:17) durchsetzten. Das 35:33 (59.) der Essener durch Matthis Blum beantwortete Adrian Berghausen zwar mit dem 34:35 (60.) für den HC, doch die HSG brachte den Sieg über die Runden. HSG-Coach Marvin Wettemann wirkte erleichtert und er machte den Gastgebern gleichzeitig Mut: „Wenn man sich das heutige Spiel von Weiden anguckt, muss man sagen, dass es definitiv keine Mannschaft ist, die mit 0:8 Punkten auf dem letzten Tabellenplatz steht. Sie haben viel Qualität im Team, gerade im Angriff, und zeigen das heute über 60 Minuten immer wieder und machen uns das Leben sehr, sehr schwer. Dem HC Weiden viel Glück, dass ihr Knoten bald platzt, weil die Mannschaft definitiv deutlich mehr Qualität hat, als da jetzt gerade auf dem Papier rauskommt.“ Ziemlich viel kommt zurzeit bei der TSV Bonn rrh. raus, die mit dem 36:27 (16:13) über den HC Gelpe/Strombach (Achter/4:4)  bereits auf den dritten Platz kletterte. In diesen Regionen kann und will die HSG Refrath/Hand (Zwölfter/2:6) in dieser Saison nicht denken – und deshalb war der 27:26-Sieg im Drama bei der HSG Siebengebirge besonders wertvoll fürs bis dahin nach drei Niederlagen punktlose Team von Trainer Kelvin Tacke. Über einen Mangel an Glück konnten sich die Refrather dabei nicht beklagen: Lukas Dibowski gelang der Siegtreffer sechs Sekunden vor der Schluss-Sirene. Bitter für Siebengebirge: Der Aufsteiger ist nun zusammen mit den beiden Letzten SG Langenfeld (0:8) und Weiden (0:8) noch sieglos. Alle anderen Regionalligisten haben zumindest jeweils einmal gewonnen.

Auf einen Sieg des Neu-Tabellenführers Mönchengladbach gegen den Alt-Ersten Rheinhausen deutete für einen ziemlich langen Zeitraum wenig hin, denn nach jenem 3:3 aus der fünften Minute legten die Gäste immer wieder vor – 10:7 (12.), 14:10 (18.), 18:13 (24.), 19:14 (27.). Mit dem 24:19 (38.) schien der OSC ebenfalls noch alles im Griff zu haben und den 23:24-Anschluss der Hausherren beanwortete er mit dem 27:24 (48.), das allerdings nur der Startschuss für eine aufregende Endphase sein sollte, zumal Niklas Weis und Jordi Weisz für die Borussia aus dem 26:28 (50.) das 27:28 (53.) und 28:28 (54.) machten. Es waren praktisch die Auftakthandlungen zur großen David-Hansen-Schau. Vom kurz darauf feststehenden Happy End zeigte sich Mönchengladbachs Coach Rogawska natürlich begeistert: „In der ersten Halbzeit war Rheinhausen ganz klar die bessere Mannschaft. Irgendwann in der Mitte der zweiten Halbzeit konnten wir die Geschichte eng gestalten und hintenraus haben wir ein paar gute Entscheidungen getroffen. Wenn es ein Unentschieden gewesen wäre, glaube ich, wären beide Mannschaften auch zufrieden. Jetzt waren wir die Glücklichen am Ende und wir genießen den Sieg  enorm. Reinhausen ist schon eine Spitzenmannschaft in meinen Augen, da musst du erst mal bestehen.“ Kollege Sascha Wistuba bemühte sich um eine sehr sachliche Einordnung: „Es war ein sehr hitziges Topspiel mit einem am Ende erdenden Ergebnis für uns. Man hat heute gesehen, dass die Liga verdammt eng ist und jedes Spiel schwer wird.  In der ersten Halbzeit machen wir eigentlich vieles richtig. Wir finden im Angriff gute Lösungen und verteidigen ordentlich, verpassen aber den Moment, uns weiter abzusetzen. In Halbzeit zwei sind wir in der Defensive zu anfällig und lassen zu viele Kreisanspiele und Durchbrüche zu. Gladbach hatte dann auch einfach die bessere Effektivität und das nötige Glück, welches uns in den entscheidenen Momenten gefehlt hat. Glückwunsch an Gladbach, die haben sich am Ende von der Halle tragen lassen und das Momentum genutzt. Wir sind natürlich für den Moment enttäuscht, dass wir es nicht geschafft haben, uns mit zwei Punkten zu belohnen, und wir dürfen uns gleichzeitig an der Niederlage nicht zu sehr aufreiben.“ Das Ruhrgebiets-Derby gegen die HSG am Hallo Essen am nächsten Samstag in Rheinhausen dürfte auf jeden Fall interessant werden.

Einen extrem hohen Unterhaltungswert hatte jetzt auch das Niederrhein-Duell zwischen Aldekerk und Korschenbroch – was unter anderem viel mit den erstklassigen Leistungen der Torhüter Paul Keutmann (Aldekerk) und Sven Bartmann zu tun hatte – was beide Trainer bestätigten. „Es war ein Spiel von zwei wirklich unfassbar guten und überragenden Torhütern“, fand TVA-Coach Gentges. Korschenbroichs Coach Frank Berblinger sah das ähnlich: „Hauptmanko ist mit Sicherheit, dass wir 26 Fehlwürfe haben, wovon wir viele gute Wurfsituationen rausgespielt haben, aber letztendlich an Paul Keutmann gescheitert sind. Beide Torhüter machen ein überragendes Spiel. Sven hält uns die ganze Zeit im Spiel.“ Kurz vor der Pause lagen die Gastgeber beim 13:8 (22.) klar vorne, doch der TVK drehte den Spieß durch einen 6:0-Lauf um und erzielte kurz nach dem Beginn der zweiten Halbzeit selbst eine 14:13-Führung (32.). Auch Aldekerk vollbrachte nun eine Wende, machte aus dem Rückstand ein 20:17 (46.) und steuerte in der Folge auf einen Heimsieg zu – 24:20 (55.), 25:21 (57.). Dass es anschließend noch einmal knapper wurde, spielte hinterher für Aldekerk – vor einer Woche mit 23:30 beim Aufsteiger TuS Lintorf unter die Räder gekommen – keine große Rolle mehr. „Wie meine Mannschaft auf diesen Nackenschlag letzte Woche reagiert hat, ist wirklich überragend“, stellte Gentegs fest, „das begeistert mich enorm. Vom Spielverlauf her muss man sagen, dass wir verdient gewonnen haben. Trotz alledem ist noch Luft da nach oben, aber wir stecken in einer Entwicklung, die gerade wirklich auf einem richtig guten Weg ist. Das hat einfach jedem heute Spaß gemacht, hier Handball zu spielen. Jeder hat diese Bereitschaft vorne wie hinten an den Tag geleg. Das ist das, was wir weitermachen müssen.“ Weitermachen wollen selbstredend auch die Korschenbroicher. „Am Ende ist Aldekerk die glücklichere Mannschaft, es hätte genauso gut unentschieden ausgehen können“, fand Trainer Berblinger, „wir nehmen viele positive Dinge mit und ich glaube, die Zuschauer sind auf ihre Kosten gekommen.“

Dasselbe galt dann sowohl für das 27:26 (9:10) der zuvor mit einem leeren Konto ausgestatteten HSG Refrath/Hand bei der HSG Siebengebirge als auch fürs 35:34 (19:17) der HSG am Hallo beim Schlusslicht Weiden und fürs 32:30 des BTB Aachen (Neunter/4:4) gegen die SG Langenfeld. Siebengebirge sah dabei vor allem in der zweiten Halbzeit mit dem 19:15 (42.), 21:16 (45.) oder 25:22 (54.) wie der kommende Sieger aus, ehe der einen HSG (Siebengebirge) auf der Zielgeraden der Erfolg doch entglitt und der anderen HSG beinahe eine Art Befreiungsschlag gelang. Trainer Lars Degenhardt konnte es für die Gastgeber nicht richtig glauben: „Das ist auf jeden Fall die Kategorie bittere Niederlage. Von den vier Spielen war das unsere bisher schwächste Leistung, weil wir einfach nicht in den Angriffsfluss gefunden haben wie zuletzt. In der zweiten Halbzeit spielen wir uns eigentlich ein bisschen frei und haben dann auch das Gefühl, dass wir das Spiel im Griff haben. Und da muss man ganz klar sagen, dass wir sehr unnötig verlieren. Wir haben in der Phase sechs, sieben gute Abschlusschancen – wo wir kein Tor mehr machen und der Gegner im Gegenzug sehr schnell zu Toren kommt. Das ist sehr bitter, wenn man quasi über die gesamte Spielzeit in Führung liegt und mit der Schlusssekunde dann ein Tor hinten. Wir werden natürlich auch daraus lernen, dass uns so etwas nicht mehr passieren kann. Glückwunsch an Refrath, die kämpferisch alles reingelegt haben. Aber der Schlüssel liegt sicherlich bei uns, dass wir die Begegnung nicht nach Hause gebracht haben.“ Der Kollege Tacke fasste sich auf der anderen Seite kürzer: „In einem hart umkämpften Spiel haben die Jungs die Nerven behalten und die Partie in den letzten 30 Sekunden auf unsere Seite gezogen. Wir haben über die gesamte Spielzeit nie aufgegeben, sind auch nach Rückschlägen immer wieder zurückgekommen und haben dagegengehalten. Dass wir ein solches Spiel in der Schlussphase noch für uns entscheiden konnten, spricht für den Charakter und den Zusammenhalt der Mannschaft. Es war ein hartes Stück Arbeit, das am Ende belohnt wurde.“

Eine derartige Belohung hätten sich die Weidener gegen Essen genauso vorstellen können, weil sie zwar meistens hinterherrannten und kein einziges Mal in Führung gingen, aber auf der anderen Seite nie aufgaben und den Gästen immer wieder auf die Pelle rückten – wie  beim 17:18 (28.), 21:22 (35.), 24:24 (38.), 28:31 (49.), 33:33 (56.). Nach dem 34:33 (58.) und 35:33 (59.) der HSG jeweils durch Matthis Blum konnte Adrian Bergerhausen lediglich noch auf 34:35 (60.) verkürzen für den HC, der den aktuellen letzten Platz nach vier Niederlagen natürlich nicht begeisternd findet und nun trotzdem mit mehr Zuversicht nach vorne blickt. „Neutral betrachtet war es ein starkes Regionalligaspiel mit viel Tempo und vielen guten Aktionen“, fand Trainer Marc Schlingensief, „am Ende des Tages verlieren wir, da wir zwar konsequent an Essen dranbleiben, aber es nicht schaffen, das Momentum auf unsere Seite zu ziehen. Der Angriff hat sich stark verbessert gezeigt, in der Abwehr haben wir es nicht ausreichend geschafft, den Essener Angriff in Schach zu halten. Wir sehen aber, dass das Team mindestens zwei Schritte in die richtige Richtung gemacht hat. Diesen Weg müssen wir weiterverfolgen und Ruhe bewahren, dann werden wir auch zeitnah für unseren Aufwand belohnt.“ Nachvollziehbar auf dem richtigen Weg sieht auch HSG-Trainer Marvin Wettemann seine Mannschaft: „Für uns war es das erwartet schwere Auswärtsspiel. Wir schaffen es trotzdem, über die gesamte Spielzeit dagegenzuhalten und wir schaffen es in den entscheidenden Momenten immer wieder, noch ein Tor zu erzielen. Wir sind sehr froh über den Auswärtssieg, haben aber für die kommende Woche auch wieder einige Aufgaben, an denen wir arbeiten müssen, um stabiler zu stehen in der Abwehr. Das Ganze werden wir angehen und dann gucken wir, dass wir in der nächsten Woche wieder alles aufs Parkett legen, um unsere Form, die wir uns gerade so ein bisschen erarbeiten, weiter zu  bestätigen.“

Mehr Erfolg hatte am Ende der Weidener Nachbar BTB Aachen bei seinem 32:30 (16:15) gegen die SG Langenfeld. Nach einer ausgeglichenen ersten Viertelstunde setzte sich der BTB auf 15:10 ab (26), doch der Aufsteiger konnte bis zum Ende der ersten Halbzeit auf 15:16 (30.) verkürzen und er ließ sich selbst nach dem 23:19 (40.) oder 28:25 (51.) für Aachen nicht abschütteln – 29:29 (55.), 30:30 (58.). Die Gastgeber antworteten zuerst mit dem 31:30 (58.) von Tim Schnalle, doch erst mit dem späten 32:30 (60.) von Nicolas Vogt genau zwölf Sekunden vor dem Ende stand ihr Sieg fest. BTB-Trainer Philipp Reinertz war erstens sehr erleichtert und zweitens ging das Ergebnis für ihn in Ordnung: „Das war ein hartes Stück mit dem besseren Ausgang für uns. Wir haben praktisch über die gesamte Spielzeit in Führung gelegen, haben es aber nie geschafft, uns entscheidend abzusetzen. Vor allem Ende der ersten Halbzeit wäre das beim zwischenzeitlichen 15:10 möglich gewesen. Die zweite Halbzeit war dann sehr umkämpft, die Langenfelder haben uns immer wieder vor neue Aufgaben gestellt. Trotzdem hatten wir mehrfach die Chance, den Sack zuzumachen. Am Ende entscheiden wir dieses Spiel erst Sekunden vor dem Abpfiff für uns, unverdient war das aber keinesfalls. Insgesamt müssen wir in einigen Situationen noch cleverer werden, um künftig solche Spiele klarer zu entscheiden.“

An Klarheit nichts zu wünschen übrig ließ jedenfalls aus der Sicht der Gastgeber das 36:27 (16:13) der TSV Bonn rrh. gegen den HC Gelpe/Strombach – das Bonn allerdings nach einem ausgeglichenen ersten Drittel erst in der zweiten Halbzeit in die Wege leitete. Aus dem 17:14 (34.) machte die Mannschaft von Trainer Florian Benninghoff-Lühl innerhalb von fünf Minuten eine 22:15-Führung (39.) und mit dem 26:17 (45.) war die Partie dann praktisch bereits entschieden. Ab dem 31:21 (51.) bewegte sich der Vorsprung der TSV vorübergehend sogar im zweistelligen Bereich, ehe die Gäste aus dem Oberbergischen die Lücke wieder ein Stück eingrenzen konnten. Dass Bonn die letzten neun Minuten mit 5:6 „verlor“, war allerdings nur Ergebniskosmetik. Für TSV-Coach Florian Benninghoff-Lühl war später völlig klar, warum die Hausherren gewannen: „Wir freuen uns über einen verdienten Heimsieg – auch dank eines überragenden Torhüters Moritz Czerwinski. Er ist in der zweiten Halbzeit immer zur Stelle, wenn wir mal vorne nicht die Durchschlagskraft entwickeln, und er lässt so Strombach wirklich nicht den Hauch einer Chance, das Spiel noch knapper zu gestalten. Strombach spielt mit dezimiertem Kader an sich wirklich eine sehr aufopferungsvolle kämpferische Leistung runter und bleibt in der ersten Halbzeit die ganze Zeit dran. Moritz Czerwinski ist der klare Matchwinner, der zur Halbzeit für einen auch nicht schlechten Moritz Meißenburg kommt und das Tor wirklich fast vernagelt.“

Noch deutlicher machte es der Aufsteiger TuS Lintorf (Zehnter/3:5), das aber in eine völlig andere Richtung, als sich das nicht nur Trainer André Fink eine Woche nach dem bemerkenswerten 30:23 über den TV Aldekerk gedacht hatte. Im Spiel bei Unitas Haan (Siebter/4:4) stand nach den 60 Minuten ein 25:37 (10:21) auf der Anzeigetafel und das Ergebnis drückte einfach eine allgemeine Chancenlosigkeit aus. Nach dem 0:4 (6.) gabs bereits die erste Auszeit, die allerdings wenig änderte – 1:10 (13.). Am Ende der ersten Halbzeit führte Haan mit dem 21:10 (30.) schließlich derart hoch, dass der zweite Durchgang eher eine Formalie war. Passend zum Auftritt des TuS: Am Anfang der Partie scheiterte Matthias Hackbeil beim Stande von 0:1 mit einem Strafwurf (2.), am Ende passierte dasselbe Leon Pape beim Stande von 25:36 (60.).

Borussia Mönchengladbach – OSC Rheinhausen 31:29 (15:19).

Borussia Mönchengladbach: Heck, Erkes – Prinz, Jennes (1), Weis (8/3), Bremges, Semrau, Weisz (3), Berner (2), Hansen (8), Drewa, Nix, Lipok (7), Forstbach (2), Kölling.

OSC Rheinhausen: Lenz, Seemann – Terwint (1), Petersen (1), Adrian (3/2), Scherz (1), Rippelmeier, Mook, Ernst (3), Lange, Zwarg (6), Hüller (9), Molsner (1), Schlögl (3), Schindler, Engels (1).

 

TV Aldekerk – TV Korschenbroich 25:24 (13:12).

TV Aldekerk: Schoemackers, Keutmann – Grützner, Floeth, Brockmann (2), Plhak (4/3), Hahn (6), Könnes (5), Perey (1), Tobae (3), Küsters (1), Hinz (2), Gangelhoff, Rutten (1).

TV Korschenbroich: Bartmann, Krüger – Krantzen (5), Eugler (3), Hartz (5), Niechoj, Vereijssen, König (3), Schimanski, Lüsebrink (1), Karolidis, Stolzenberg (2), Franz, Schirner (5/2).

 

HSG Siebengebirge – HSG Refrath/Hand 26:27 (10:9).

HSG Siebengebirge: Kaese, Löcher – Dziendziol (5), Steinhaus, Schroeder (5), Nitsche (7/5), Brichs, Hayer (1), Schulz (4), Nüsse (2), Bouvier (1), Hock, Marcinkovic, Ladig, Krefting (1).

HSG Refrath/Hand: Krämer, Borchardt – Branding (2), Willers (1), Schallenberg (2), Mielke, Hohenschon, Bürger (2), Georgi, Ramin (2), Noll (7/2), Merz, Walch (3), Dibowski (6), Mels, Hosseini (2).

 

TSV Bonn rrh. – HC Gelpe/Strombach 36:27 (16:13).

TSV Bonn rrh.: Meißenburg, Czerwinski – Krohn (1/1), Bullerjahn (4), Hoffmann (4), N. Holtermann (6), Santen (1), Behr (2), Heitkötter (3), Bitzer (2), Holbe (6), Sander (2), Braun, Kasper (2), Bohrmann (3).

HC Gelpe/Strombach: Banaschewitz, Löpker (1) – Dräger, Maier (13/3), Altjohann, Pötz, Kübler (2), Soldanski (1), Jürges, Roth (3), Kasch (2), Müller, Meinhardt (1), Falkenreck (4), Liebe.

 

HC Weiden – HSG am Hallo Essen 34:35 (17:19).

HC Weiden: Voigt, Riechmann – T. Meurer (2), Debye (2), Xhonneux (4/1), Schürmann (1), Altmeyer (3/2), Bösel (3), Fiedler (6), Deutz, Bergerhausen (6), S. Meurer (1), Bock (1), Wieczorek (2), Eissa (3).

HSG am Hallo Essen: Christmann, Ludorf – Blum (5/2), Basholli, Sinkovec, Enders (1), Neitsch (6), Szczesny (4), Schulz (10/4), Dragunski (3), Mittich (4), Dreier (2), Schupe.

 

BTB Aachen – SG Langenfeld 32:30 (16:15).

BTB Aachen: Schüler, Klein – Pollmann-Daamen (6), Vogt (3), Jacobs (7/2),  Boulouednine, Horn, Kessel, Büchel (1), Käsgen, Klinkenberg (1), Juesten, Schmitz, Herzog (1), Schnalle (10), Panse (3).

SG Langenfeld: Hüttel – Preissegger (2), Rahmann (2), Spiekermann (6), Schlösser (6), Lajnef (3), Gottlob, Raschke (2), Meuser (4/2), Nelte (2), Schößer (3).

 

Unitas Haan – TuS Lintorf 37:25 (21:10).

Unitas Haan: Seher, Joest – Schulz, Mensger (2), Wöstmann (3), Riemann (2), Korbmacher (2), Werthebach (2), Micus (6), Rath (1), Hinkelmann (4), Thomas (9/1), Bleckmann (6), Scheithauer.

TuS Lintorf: Büttner, Hallfeldt – L. Pape (4/1), Reissig (8/2), Lenzen (1), R. Pape, Rüther, O’Meara (1), Demir (3), Hartmann, Samko (1), Reinartz (1), Hackbeiö, Kropp, Brozovic (6).